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VfB verliert beim SC Stirn gegen "zwölf Mann"
24.11.2009

"Wir haben gegen zwölf Mann verloren", macht VfB-Vorsitzender Harald Schott nach dem Spiel seinem Ärger freien Lauf. "So einen Schiedsrichter habe ich noch nie auf einem Fußballplatz erlebt", sagte sogar Trainer Georg Leibold. "Das tut mir für meine Mannschaft leid." Grund für den Frust der Mörnsheimer seien die Entscheidungen des Unparteiischen vor allem in der zweite Hälfte der Partie. Die Gäste hatten sich enorm viel vorgenommen, wollten sie doch die Niederlage aus dem Hinspiel wiedergutmachen. Bereits nach drei Minuten setzte Stefan Gangl ein erstes Zeichen. Mit einem fulminanten Freistoß von Felix Meier aus 30 Metern gingen die Gäste dann auch in Führung (15.). Nach einer Unstimmigkeit in der VfB-Hintermannschaft glichen die Stirner aber schon zwei Minuten später wieder aus. Nach einer schönen Kombination über drei Stationen vollendete Heiko Schuster zur erneuten Gästeführung (25.). Nur zehn Minuten später traf die Heimelf zum erneuten Ausgleich, dem aber ein gefährliches Spiel vorausgegangen war.

Mit dem Wiederanpfiff begann dann "die Zeit des Unparteiischen", so Fußball-Abteilungsleiter Lothar Henle. "Der hat nur noch für den Gegner gepfiffen." Ein Foul an Schuster habe er nicht geahndet (59.) und stattdessen auf Freistoß für den SC Stirn entschieden. Aus diesem resultierte schließlich die 3:2-Führung der Gastgeber. Nur zwei Minuten später die Vorentscheidung: Ein hoher Ball in den Strafraum – Torhüter Daniel Wittmann wurde die Sicht versperrt – trudelte durch die Beine des Keepers ins Tornetz. Der VfB kämpfte weiter und wartete bei Attacken des Gegners aber vergeblich auf den Pfiff des Schiedsrichters. Im Gegenzug sahen einige Leibold-Schützlinge nach harmlosen Zweikämpfen die gelbe Karte. Am Ende resignierten die Mörnsheimer schließlich und kassierten noch zwei weitere Gegentore.
Harry Schott

 


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